Porträt

 

Die Eugen Meyer-Stiftung wurde im Jahre 1988 zur Förderung sozialer und kultureller Anliegen der Stadt Willisau und deren Einwohner von Eugen Meyer gegründet. Seit der Gründung im Jahre 1988 bis im 2018 konnten über 2,2 Millionen Franken für Kultur, Sport, soziale und gesellschaftliche Anliegen, Stipendien sowie für Willisau im Allgemeinen vergeben werden. 

Die Eugen Meyer-Stiftung generiert ihre Erträge hauptsächlich aus den Immobilien.

In den vergangenen Jahren konnte eine grosse Anzahl von Studierenden an höheren Fachschulen von Stipendien profitieren.

Ebenfalls werden jährlich diverse kulturelle Veranstaltungen und Projekte finanziell unterstützt. Ein namhafter Beitrag geht jährlich an das Jazz-Festival Willisau.

Auch öffentliche Bauten wurden berücksichtigt. Als Beispiel für die grosszügige Unterstützung sind die Beiträge für die Umgebungsarbeiten beim Bergli (Regionales Zivilstandsamt Willisau) sowie die Realisierung der Multimediashow beim Archäologiekeller der Schlossscheune Willisau zu erwähnen.

Im Jahr 2017 wurde die Sanierung und Neugestaltung der Turmstube Untertor mit einem grosszügigen Beitrag unterstützt. Dies ermöglichte der Eugen Meyer's Untertorstiftung, die Räumlichkeiten im Untertor nach dem Brandfall im Jahr 2016 mit neuer moderner Infrastruktur einzurichten und wieder für Sitzungen und Apéros der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Im 2018 konnte die Eugen Meyer-Stiftung ihr 30-jähriges bestehen feiern. Zu diesem Anlass wurde einen Jubiläumsschrift herausgegeben. Diese wurde von Marlen Walthert in wissenschaftlicher Arbeit recherchiert und verfasst. Diese Sonderschrift zeigt einerseits den Werdegang von Eugen Meyer als Persönlichkeit und Stifter sowie die Entwicklung und das Wirken der Stiftung auf. 

Mit dieser Chronik soll das Vermächtnis von Eugen Meyer auch für kommende Generationen in Erinnerung bleiben. Die Broschüre kann beim Sekretariat der Stiftung bestellt werden. 

 

Immobilien

  • Die Mehrfamilienhäuser "I der Sänti 11 bis 15" sowie die beiden Mehrfamilienhäuser "Chirbelmatt 7 und 9" wurden in den 1960-er Jahren erbaut. In den kommenden Jahren wird eine umfassende, weitsichtig geplante Sanierung dieser Liegenschaften angestrebt mit dem Ziel, auch weiterhin preisgünstiger Wohnraum anbieten zu können.
  • Die Mehrfamilienhäuser I der Sänti 11 - 13 wurden in den Jahren 2014 - 2016 umfassend saniert und baulich erweitert. Es wurden grosszügige neue Balkone erstellt und die Dachwohnungen vergrössert. Die Gebäudehüllen wurden im Minergie-Standard renoviert und die Aussenfassaden präsentieren sich in einem modernen, zeitgemässigen Erscheinungsbild.
  • Mit dem Neubau des Wohn- und Geschäftshauses an der Bruggmatt 1 im Jahre 2010 konnte ein Meilenstein in der Geschichte der Eugen Meyer-Stiftung realisiert werden. Anstelle von 3 in die Jahre gekommenen Liegenschaften wurde in Zusammenarbeit mit der Valiant Bank AG ein stattliches, modernes Geschäftshaus mit 2 Wohnungen errichtet.
Mehrfamilienhäuser I der Sänti